
Schulzimmer: Der Parkettboden und das bauzeitliche Täfer wurden wiederverwendet. Ergänzungen und das Mobiliar sind aus hellem Tannenholz gefertigt, die Deckenverstärkungen sind mit Gipsfaserplatten verkleidet.
Im Zentrum von Trubschachen herrscht wieder reger Schulbetrieb und das Emmentaler Dorf ist um einen Farbtupfer reicher. Keine Selbstverständlichkeit, zentralisieren doch viele Gemeinden ihre Schulen in grossen Anlagen. «Nebst den finanziellen Gründen haben wir uns aufgrund der emotionalen Verbundenheit aller Generationen mit «ihrem» Schulhaus für die Sanierung entschieden», sagt Gemeindepräsident Bernhard Kunz. Gemeinsam mit dem Architekten Johannes Saurer, der Denkmalpflege des Kantons Bern und zahlreichen Handwerker:innen wurde das Schulhaus in die Zukunft gerettet. Die Philosophie dahinter: belassen, was funktioniert, reparieren statt ersetzen, mit dauerhaften Materialien arbeiten.

Die unteren beiden Geschosse stammen von 1881, die Eingangspartie und die Dachgeschosse wiederum von 1950. Die Schindelfassade mit der filigranen Gliederung wurde sorgfältig restauriert.

Der Naturspielplatz bietet grosse Vielfalt. Das historische Gartenhaus wurde aus der Nachbarschaft hierher versetzt, der Schattenpavillon ist neu gebaut worden.
Die nächsten Generationen werden die Geschichte des Dorfschulhauses weiterschreiben – und «hoffentlich gut dazu schauen, damit es langlebig bleibt», so Gemeindepräsident Bernhard Kunz.

Im neu ausgebauten oberen Dachgeschoss ist ein grosszügiger Raum für verschiedenste Zwecke entstanden.
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