Bauen auf 2’200 Metern

Alpine Architektur

Das Projekt von Peter Pichler Architecture ersetzt zwei bestehende Skilifte durch eine durchgehende Gondelverbindung, die erstmals eine klare Achse vom Tal bis zum Angelo-Gipfel schafft und mehrere neue Stationen sowie eine alpine Hütte miteinander verknüpft.

 

Die Stationen sind als leichte Holzkonstruktionen geplant und greifen lokale Bautraditionen auf, die hier in eine zeitgenössische, präzise Architektursprache übersetzt werden.

 

Entlang der Strecke entsteht eine Abfolge architektonischer Orte, die nicht nur Erschliessung bieten, sondern Aufenthalt, Orientierung und Begegnung im Hochgebirge ermöglichen.

In Ponte di Legno in der Lombardei entsteht derzeit eine neue Seilbahnachse, die Valbione, Corno d’Aola und die Angelo-Spitze auf 2’200 Metern verbindet. Entlang dieser Linie plant Peter Pichler Architecture mehrere neue Bergstationen sowie eine alpine Hütte. Das Projekt ist noch im Bau. Es versteht sich als Neuordnung der bestehenden Infrastruktur im alpinen Raum.

Zwei bestehende Skilifte werden durch eine durchgehende Gondel ersetzt, die eine klare vertikale Verbindung vom Tal bis zum Gipfel schafft. Während der Auffahrt öffnen sich gezielte Blickwinkel auf Landschaft und gebaute Elemente. Die Gondel fungiert nicht nur als Transportmittel, sondern auch als bewegter Beobachtungsraum, der die Beziehung zwischen Natur und Infrastruktur erfahrbar macht.

Die neuen Stationen entstehen als leichte Holzbauten. Sie greifen lokale Bautraditionen auf und übersetzen sie in eine zeitgenössische Formsprache. Am höchsten Punkt der Anlage wird die alpine Hütte zum zentralen Ankunftsort – ein Ort für Aufenthalt, Schutz und Begegnung auf 2’200 Metern. 

Am höchsten Punkt der Achse wird die alpine Hütte zum zentralen Aufenthaltsort –  als bewusst gesetzter Ankunftspunkt innerhalb der neuen vertikalen Erschliessung.

Dachgeometrie, Tragstruktur und Materialschichtung greifen alpine Bautraditionen auf und übersetzen sie in eine zeitgenössische Architektursprache.

Der Innenraum folgt einer klaren Linie: Holz, Konstruktion und Möblierung sind konsequent aufeinander abgestimmt und bilden ein durchgängiges Raumkonzept.

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