
Die vorgehängte und hinterlüftete Fassade des modernen Hauses am Attersee besteht aus 1,2 cm starkem «Dekton by Cosentino» in den Farbtönen «Danae» in der Vertikalen und «Zenith» auf horizontalen Elementen.
Lange träumte Bauunternehmer Norbert Hartl von einem Haus am Attersee im Salzkammergut. Schliesslich wurde er fündig – und dies direkt an der Uferpromenade in Seewalchen vor einer grandiosen Alpenkulisse. Um in dieser exponierten Lage eine bestmögliche Lösung zu finden, wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Entwurf von F2 Architekten überzeugte mit klassisch moderner Formensprache. Der kubische Gebäudekern mit hellen, die Horizontale betonenden Elementen bestach durch zeitlose Eleganz. «Unser Anspruch ist, den Stil der alten Meister mit neuesten Technologien zu interpretieren. Wir wollen Gebäude schaffen, von denen wir sagen können: Vor 40 Jahren hätten wir es so gemacht, heute und in 40 Jahren ebenso – nur vielleicht mit anderen Mitteln», sagt Architekt Christian Frömel.
«Bei diesem Projekt hatten wir das Glück, einen architekturaffinen Bauherren zu haben, der uns mit handwerklicher Fachkenntnis, Liebe zum Detail und mutigen Entscheidungen ermöglicht hat, ein neues Material für uns zu entdecken: Dekton by Cosentino.» Das innovative Material besteht aus bis zu 20 natürlichen Mineralien, deren Partikel unter 25 000 Tonnen Druck komprimiert und bei 1200 ºC gesintert werden. Das komplett anorganische Produkt ist farb- und UV-beständig sowie in über 50 Designs verfügbar. Ultrakompakt, porenfrei und daher frost- und fleckenresistent kann Dekton innen wie aussen eingesetzt werden. «Diese vielseitige Einsetzbarkeit ermöglichte uns, die Anzahl der verwendeten Oberflächen auf ein Minimum zu reduzieren: Holz, Putz, Glas und Dekton», so Christian Frömel. «Fassade und Brüstungen, Treppenstufen, Böden der Terrassen und Innenräume sowie Kaminmöbel und Kücheninsel wurden allesamt mit Dekton verkleidet.»

Lichtakzente setzen das Gebäude in der Dämmerung in Szene.

