Mut zur Lücke

Umnutzung

Küche in einem hölzernen Gebäude

In das bestehende Kaltdach wurde eine grosszügig verglaste Holzkonstruktion integriert, ohne dass die Dachfläche und der historische Dachstuhl angepasst werden mussten.

Es sind eindrückliche Bauten, die typischen Bauernhäuser im Kanton Freiburg. ­Mächtige Volumen, geplant und gebaut für einen op­timal funktionierenden Landwirtschafts­betrieb. Diese faszinierenden Dachräume sind verführerisch. Ihre Höhe und Weite verzaubern. Mindestens im gleichen Mass stehen sie aber auch im Widerspruch zu den Anforderungen heutigen Wohnens an Licht, Ausblicke und Raumklima. Glaubt man den Plänen, erscheint die Wohnung in diesem umgebauten Ökonomieteil klein. In Realität ist sie auf mehreren Ebenen ­imposant. Architekt Simon Durand gelangen Wohnräume mit überzeugenderen ­Parametern als zahlreichen Quadratmetern. 

offener Eingang in eine Scheune aus Holz

Wo früher das Heu ins Trockene gebracht wurde, wird heute gewohnt. Über das grosse Scheunentor öffnet sich der Hauptwohnraum zur Landschaft.

Altes Gebälk, zwei Sessel in einem halboffenen Wohnbereich

Im Sommer lebt man draussen, der Wohnraum weitet sich, während man sich im Winter gerne in die Wärme zurückzieht und das Leben auf einen kleineren Raum konzentriert.

Die besondere Wohnqualität begründet sich nicht allein in sich selbst, sondern vor allem in dem, was sie umgibt bzw. was um sie herum erhalten geblieben ist.
Porträtfoto von einem Mann mit einem weissen T-Shirt, einer dunklen Jacke und Hose

Simon Durand studierte Architektur in Frankreich und begann dort seine berufliche Tätigkeit. Sein Büro mit Sitz in Lausanne funktioniert projektbezogen mit wechselnden Teams.

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